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Buon Giorno |
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visitatori da Gennaio 2008 |
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mit Variationen entnommen aus den Stücken 'Partitura' und 'Rasoi'
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| Szenenfoto: Claudio Longobardi | ||||
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aufgeführt von
Paola Ariano - Rossella Ascolese - Maria Laura Frega - Rosa Giordano - Amelia Longobardi - Anna Lucchesi - Giulia Pica - Marilia Somma - Ilaria Toralbo - Teresa Tufano unter Mitwirkung von Originalmusik von Körperbemalung von Ton: Gianrosario Setaro Stellvertretende Regie: Rosalia Terrana Regie: Organisation und Verwaltung : Amelia Longobardi - |
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| Metrofònos Handlung: Von morgens bis abends, oder der Zyklus einer Jahreszeit. Der Wechsel von Tag und Nacht. Die Dauer irgendeines Krankenhausaufenthalts. Zehn Frauen, von unbestimmten Leiden gequält und verbraucht, verkörpern abwechselnd einfache Szenen aus dem täglichen Leben eines beliebigen Kranken. Heilung scheint etwas ganz anderes zu sein. Man sieht keine Möglichkeit, sich zu retten, und die einzige Hoffnung ist, aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. So geschieht es, sie werden hinausgeworfen von einer gnadenlosen Kerkermeisterin - Krankenschwester, vielleicht eine von ihnen, die auf ihre Weise auf das Ende wartet, indem sie die eigene abgelegte bewegungslose Hülle betrachtet, Reste eines schutzlosen Körpers, der aus sich herausgetreten ist, wie eine unschuldige Seele. Und alle gehen weg und lassen an diesem schändlichen Ort die Kerkermeisterin mit ihren Hüllen und den leeren Betten: die Bewegungslosigkeit. Ja, aber wo sie hingegangen sind, kann man nicht wissen, Es gibt keinen Übergang von einem Schatten zum anderen und keinen Durchgang durch das Wasser, wenn es nur Wasser gibt. |
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Regiebemerkungen: Unsere berühmte Kranke ist die Stadt Neapel, im
allgemeinen nicht beachtet... aber nicht mehr lange, denn eine Bevölkerung
von Menschen wie Du und Ich verschließt immer mehr ihre Ohren vor
dem Ruf der Mitschuld, Ruf einer versprengten Schar von Dichtern und Philosophen,
verwundet und vom Schmerz gezeichnet. Diese stöhnen, seufzen, ertragen
und erzählen leise ironisch gefärbte Gleichnisse und Legenden;
sie erzählen sie uns ganz langsam, wie eine liebende Mutter, die
uns die nackte Wahrheit verbergen will und ihren Tod fernzuhalten sucht,
indem sie uns noch in den Windeln von damals lässt, als wir klein
waren, fast als wolle sie den Zerfall aufhalten. Sie singen und lächeln
angesichts der größten Katastrophe diese Verse, plebejische
Märtyrer der Demokratie, fast als sei das Unglück ein Moment,
der uns nie trifft. Und die Dichter sind wie die unerhörten Kassandren,
am Rand des Wahnsinns, der Ohnmacht, anerkannt nur in den Literaturcafés,
aber nur noch für kurze Zeit ... denn das Wasser wird jeden Tag geschwängert
vom Auswurf von gemischten Harnstoffgameten... und das Dorf ist jetzt
global: In Neapel scheint es zu sein wie in jedem anderen Teil der Welt.
Von der biblischen Stimme in der Wüste an, scheint es, haben wir
nichts und wieder nichts gelernt und daher ... da die Dichter seufzen,
lassen wir das Theater schreien... ( Übersetzung aus dem Italienischen von Giulia Terrana ) Eduardo Zampella Erfurt, 3. Oktober 2003 |
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diffusioneteatro
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